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100 thoughts on “Leben und Sterben im Hospiz – Wenn der Tod zu deinem Job gehört

  1. Mai-Britt und Ihre KollegInnen tun alles, um die letzten Tage und Wochen für die Gäste der Hospiz so schön und würdevoll wie möglich zu gestalten. Könntet Ihr Euch vorstellen in solch einer Einrichtung zu arbeiten?

  2. Klasse! Ich denke, wenn ich mal nicht mehr bei uns im ambulanten Team arbeiten kann, würde ich gern im Hospiz arbeiten.. Man kann dort so viel mehr für die Leute tun, als woanders.

  3. Sie heucheln, solange Sie nur können.
    Das ist etwas, dass ich nun weiß. Ich werde es niemals verdrängen. Ich werde es speichern, archivieren und mich, solange ich, am krepieren bin, stets daran erinnern. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Offenheit. Ich habe stets in Euch vertraut. Allein und hilflos, krepieren lassen, habt Ihr mich. Entsorgt, habt Ihr mich. Gelogen und gelacht, habt Ihr über mich. Es kann in der Tat, nicht immer regnen. Diesen Regen, wünsche ich Ihnen. Ich wünsche Ihnen, so einiges. Ich weiß jetzt, dass Sie sehr genau wissen, was Sie da tun. Ich wünsche Ihnen Stürme. Ich wünsche Ihnen, all meine fucking Schmerzen. Alle, auf einmal. Alle, unvermittelt. Was würden Sie tun, sobald Sie verstünden, dass schlichtweg niemand, Ihnen hilft? Was zum eigentlichen Fick, wäre es?
    ~ Kirill Sergejevitsh Gritsay.

  4. Ja, egal wie man sdreht. Jeder geht mal.
    Und auch wenn man seine Mutter, Grossvater oder Onkel, Tante alt sieht,… uns wird es unwiderruflich genau gleich gehen.
    Und wir können froh sein, wenn es uns nicht härter trifft.
    Alles was ein Anfang hat, hat auch ein Ende.
    Man kann es auch positiv sehen: Man hat den Stress und die Probleme des Lebens dann nicht mehr.
    Ich würde mir eher Gedanken/"Sorgen" machen, ob es danach weiter geht und was dann kommen könnte.
    Viele sprechen von Himmel. Aber ich vermute, sollte es das geben, könnte es sein, dass es nur ein kurzer Aufentalt dort ist,
    da vielleicht Wiedergeburten (vielleicht sogar in andere Dimensionen oder Planeten? – Wer weiss das schon?) doch auch genau so Realität sein könnten.
    Ich mache mir also nicht Sorgen um das Sterben irgendwann, sondern was danach vielleicht potenziel doch kommen könnte.
    Wer weiss schon, was uns vielleicht, vielleicht erwartet. Rein gar niekmand weiss das wirklich. Weil niemand bisher zurück gekommen ist. Also weiss es niemand und niemand kann es 100% beweisen, was danach kommt oder nicht kommt. Wir wissen also rein gar nichts wirklich 100%, was danach ist oder nicht ist.
    Denn egal welcher Religion du angehörst, egal was du glaubst oder absolut NICHT glaubst, egal was,….. und sogar egal ob du das Gefühl hattest mit Engel reden zu können als Mensch, oder was weiss ich alles meinstest (mit Jesus gesprochen zu haben. Oder eine Nahtoderfahrung gehabt zu haben): DIE WAHRHEIT IST UND BLEIBT:
    Das du nur ein Mensch warst mit einem Gehirn, dass geglaubt hat oder gemeint hat etwas wahrzunehmen oder einfach nur etwas vermutet hast oder nur eine Glaubensrichtung gefolgt bist, oder oder oder ect. ect..
    Die Wahrheit bleibt daher, da du nur Mensch warst: DU WEISST NICHT, WAS NACH DEM TOD KOMMEN WIRD. DAS IST DIE EINZIGE TATSÄCHLICHE WAHRHEIT.
    Ich meine, stell dir vor: Du willst das Leben eigentlich gar nicht. Plötzlich bist du alt, hast das Leben "geschaft" (mit guten und schlechten Zeiten. Aber du hast es geschaft) aber dann kommt dir in den Sinn:
    "Was wenn es doch weiter geht? Was wenn sich Jesus geiirt hat? Was wenn sich Buddha geirrt hat? Was wenn sich die Religionen, jede für sich, in ihren eigenen Glaubensrichtungen und Vorstellungen über den Tod geeirt haben? Was wenn sich die Wissenschaft in Bezug auf den Tod geirrt haben?"
    Was wenn nicht existieren danach, eigentlich das beste gewesen wäre? Wer weiss das schon.
    DAS GUTE AN DIESER UNDGEWISSEN, TATSÄCHLICHEN WAHRHEIT:
    Jeder muss da durch. Wirklich jeder.

  5. Ich habe in meiner Altenpflege Ausbildung ein Praktikum in einem Hospiz machen dürfen. Das wollte mein Ausbildungsbetrieb so. Wahnsinn, was man da alles lernt im Umgang mit Menschen. Ich denke nach wie vor an den einen Gast, der in meinem Arm verstorben ist. Ihr Kopf lag in meiner Ellenbeuge.

  6. Ich habe eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht und der Einsatz im Hospiz war der beste.
    Allerdings stimmt es nicht ganz dass niemand lebend aus dem Hospiz raus kommt. Wir hatten einige Patienten die nach Hause entlassen wurden.

  7. Herr Hoffmann: "Wir sind also auf jeden Fall gut vorbereitet. Ne, nicht gut? Doch. Was fehltn noch?"
    – Pause –

    Frau Hoffman: "Du."

    An der Stelle hats mich zerrissen. Die beiden haben sich gefunden und gehen ihren gemeinsamen Weg bis zum bitteren Ende.

  8. Nein. – Ich arbeite seit über zehn Jahren in der Altenpflege. Da sterben die Leute eh schon reihenweise, aber da sind sie immerhin noch meist eine Weile da und können noch halbwegs in Ruhe das letzte Stückchen Alter planen und leben; Natürlich gibts genug Ausnahmen. Da sind dann, auch wieder bis auf Ausnahmen, nur Menschen, die quasi schon gelebt haben. In einem Hospiz dagegen müsste ich mit zusehen, wie junge Menschen sterben und man hat auch nicht so wirklich viel Zeit insgesamt vom kompletten Ablauf her.
    Ich hab ein paar Hundert Menschen bis zum Tod begleitet, aber eben die meisten mit einer gewissen Vorlaufzeit. Hospiz wäre mir zu heftig und ich bin emotional echt einiges gewöhnt. Respekt an die, die das machen, denn wer in dem Bereich arbeitet, lebt sowieso den ganzen Tag mit Gedanken in dieser Richtung, was das Leben deutlich anders macht.

  9. Die Doku hat mich auch sehr berührt .Anfang dieser Woche ist meine liebe Katze gestorben.Sie war schon sehr alt als sie vor 2Jahren zu mir kam.Ich war also auch sowas wie ein Hospiz für sie und bin froh dass sie ihre letzte Zeit in Ruhe bei mir leben durfte.ich finde sowas sollte es auch für Tiere viel mehr geben.Auch wenn es zum Glück Gnadenhöfe gibt-es ist schlimm dass viele Tiere eingeschläfert werden nur weil sie alt sind und zb.imTierheim keine Chance mehr haben ein Zuhause zu finden wo sie alt werden und dann in Frieden sterben dürfen.

  10. Liebe Nemi, du hast diese Reportage wirklich unfassbar schön, herzergreifend und würdevoll gestaltet.
    Es war sehr anrührend und ihr habt das ganz großartig umgesetzt. Ein ganz wichtiges Thema, über das gesprochen werden soll.
    Ich persönlich habe keine Angst vor dem Tod, aber vor den Umständen. Ich wünsche mir, irgendwann, wenn ich alt bin und ein schönes, erfülltes Leben hatte, einfach einzuschlafen und dann ganz ruhig und schön für immer zu gehen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Tod etwas schlimmes sein soll, wo es doch unausweichlich für wirklich jedes lebende Wesen auf dieser Erde ist. Wir alle werden dem Tod begegnen, wieso sollte es also etwas schlimmes sein?
    Ich wünsche euch alles Gute und danke für diesen tollen Film!

  11. Ich musste die ganze zeit an meinen Opa denken. Oma hat ihn bis zum schluss zuhause gepflegt. Irgendwann wachte er nicht mehr auf, atmete aber noch, als abends die ganze Familie bei ihm war machte er seinen letzten atemzug. Es war wunderschön und so schlimm zugleich. Er hat hoffentlich gemerkt das wir alle bei ihm waren, dass er nicht alleine war.

  12. 19:22 Da sagt der Kameramann "Schön ist es nicht". Ja es ist schrecklich, es ist traurig und oft ungerecht, aber es gibt doch nichts schöneres als zwei Menschen die sich so innig lieben wie das Ehepaar Hoffmann in dem Film.
    Mit einem Gast ins Cafe gehen, einen Sekt trinken, ist das nicht schön?
    Das Leben zum Schluss noch einmal lebenswert zu gestalten, das ist meiner Meinung nach einer der schönsten Dienste, die man einem anderen Menschen tun kann.
    Man darf nicht die Angst vor dem Tod, die Trauer und die Fragen nach dem Warum die schönen Momente des Lebens überschatten lassen, und wenn man eins von den Gästen aus diesem Film lernen kann, dann wohl das.

  13. Danke für diese Reportage! Danke an die Gäste die begleitet wurden, danke an die wunderbare Reporterin und ihren Kameramann und ein großes Danke an die Menschen, die der Menschlichkeit und der Liebe ein Gesicht geben 🙏

  14. Gäste find
    ich ein schweres Wort, ich bevorzuge Mitmenschen. Meine Mitmenschen, die ich
    mit Respekt, Würde und Liebe begleite, so wie sie mich auch begleiten würden.

  15. Meine Oma ist vor bald zwei Jahren verstorben. Es war wirklich kein schöner Tod, obwohl alle wussten dass sie von Jahr zu Jahr abbaut. Aber wie es dann passiert ist, da hatte niemand mit gerechnet. Sie war im Krankenhaus gelandet, weil es ihr länger nicht gut ging und es Verdacht auf kleine Schlaganfälle gab (sie hatte auch schon mal größere). In der Scan-Röhre hatte sie dann auf einmal einen Herzstillstand. Nach 15 Minuten atmete sie wieder, aber war im Koma. Nach drei Tagen hatten die Ärzte gesagt, dass das wohl nichts mehr wird und sie entweder auf ewig ein Pflegefall bleiben würde, oder man sie gehen lässt. Die ganze Familie hatte natürlich gesagt, dass wir sie nicht so unwürdig in einem Pflegeheim unterbringen wollen, wenn wirklich keine Chance mehr besteht. Und sie selber hatte auch gewollt, dass sie nicht an Maschinen hängt. Also hat die ganze Familie sie ca. eine Woche an den Maschinen gelassen, damit jeder sie noch mal besuchen konnte. An einem Morgen sind wir dann mit denen die Zeit hatten zum Krankenhaus und haben sie noch mal ohne die Verkabelungen etc. verabschiedet. Am nächsten Morgen gegen 9 Uhr ist sie dann gegangen.

  16. Ich habe im August 2019 meine Mutter an Krebs verloren. Bei ihren ersten Krankenhausaufenthalt hatte sie sich dagegen gewehrt, in einem Hospitz zu gehen. Wir haben uns Ende Juli/Anfang August den Mund fusselig geredet. Nach einer Woche zu Hause hat sie jedoch gemerkt, das es alleine nicht geht und ist erneut ist Krankenhaus. Leider verstarb sie auch dort, weil kein Platz im Hospitz frei war. Die Menschen, die dort arbeiten, machen einen sehr guten Job!

  17. Extrem gute Doku!
    Ich finde es herzerreißend wie sehr das Ehepaar miteinander umgeht! Ebenso habt ihr wieder ein mal bewiesen wie würdevoll und einfühlsam ihr bei euren Dreh's auf die Menschen eingeht !
    Respekt an alle Leute die einen solchen Beruf ausüben können und Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten.

  18. Danke für diesen unglaublich berührenden Beitrag. Ich liebe euer Format und freu mich auf weitere interessante Beiträge 😊

  19. ganz großes Kompliment an die tolle Reporterin und den Kameramann! Die Doku hat mich sehr berührt, besonders die Szene mit dem Ehepaar <3

  20. Das schönste am Tod ist die Dankbarkeit die dabei aufblüht. ❤️ Durch den Tod , das Ende des Lebens, entsteht etwas so wundervolles Neues 🥀🌹

  21. Ich kann mir sehr gut vorstellen in einem Hospiz zu arbeiten. Find die Thematik sehr spannend und interessant. Ich lerne selbst gerade den Beruf zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und bin des Öfteren schon mit dem Tod in Berührung gekommen. Nur leider find ich den Tod im Krankenhaus nicht sehr menschenwürdig. Wie schon in der Doku erwähnt: im Krankenhaus muss immer alles schnell gehen. Danke für diese tolle Doku.

  22. Ich hatte meine Oma acht Jahre nicht gesehen, als sie im Krankenhaus war bin ich am folgenden Samstag sofort in die Heimat gefahren. Sie wusste, dass ich sie besuche und ihr ging es die Tage davor überraschend gut. Ich wusste innerlich, dass sie sich verabschieden wollte, sie wartete nur darauf, bis sich alle verabschieden haben und sie wollte ihren Frieden finden. Drei Tage später klingelte das Telefon und ich wusste sofort, dass sie verstorben ist. Ich habe das Telefonat sogar mit "Oma ist tot" begonnen und meinem Vater ist fast der Hörer aus der Hand gefallen, aber leider stimmte es.

    Hab damals meinen Nachbarn ins Krankenhaus begleitet, er hatte einen Herzanfall und bat mich darum, den Notruf zu wählen. Hatte den Ersatzschlüssel für die Wohnung bekommen auf seine Bitte hin, bin 1-2x pro Woche zum KH und hab ihn besucht, Wäsche gebracht oder mal was vom Supermarkt geholt. Er hatte keine lebenden Verwandten mehr. Ich komme vom Dorf, da hilft man sich untereinander und für mich war die Hilfe selbstverständlich. Für den Nachbarn war es unangenehm, er wolle "niemanden zur Last fallen". Das mit den tiefer gehenden Gesprächen stimmt total, dabei war mir der Herr vorher fast vollkommen fremd. Er erzählte viel von seinem Leben, ich hörte viel zu. Beim zweiten Klinikaufenthalt paar Monate später kam ich kurz zu Besuch, bevor ich für vier Tage verreiste. Er bedankte sich für die Hilfe und wünschte mir schöne Tage, ich solle mir keine Sorgen machen, ihm ginge es schon viel besser. Es mag merkwürdig klingen, aber als ich auf dem Rückweg nach Hause war, wurde mir schlagartig klar, dass er sich verabschiedet hat. Er verstarb tatsächlich zwei Tage später. Eine Sterbebegleiterin war bei ihm und erzählte mir später, wie dankbar er für meine Hilfe war, er hat es im Sterben erwähnt. Er meinte, ich wäre ein feiner Kerl und werde meinen Weg gehen, dass sollte mir bitte von im ausgerichtet werden. Das hat mich sehr, sehr berührt!

  23. Okay. Das ist jetzt die 5. Doku, die mir zu diesem Thema von Youtube empfohlen wurde. Ich glaube mir will jemand was sagen. Ich begleite gerade meine Großeltern, mein Großvater ist vor einem Monat überraschend verstorben. Ich vermisse ihn sehr. Ich habe ein abgeschlossenes Studium, jedoch nicht im medizinischen Bereich. Kann man eine Ausbildung zur Hospizbegleiterin machen? Welche anderen Berufe sind damit noch verknüpft? Gibt es mehr Infos? Danke!

  24. Danke für die wunderbare Reportage! Es gibt dt-weit auch sogenannte Letzte Hilfe Kurs und Ausbildungen zur Sterbebegleitung. Sehr empfehlenswert. Alles Liebe euch allen 🙏🏼

  25. Herr Hoffmann: "Wir sind doch gut vorbereitet." Frau Hoffmann verneint. Herr Hoffmann: "Ne, was fehlt noch?" Frau Hoffmann: "Du." 😢😭

    Das war eine wirklich sehr interessante Reportage. Die Reporterin war sehr sensibel und die Einblicke in das Hospiz lassen einen wirklich dankbarer sein in die kleinen schönen Dinge im Leben. Danke für diesen wunderbaren Beitrag! 😊🍀

  26. Einfach nur Wow,ich musste heulen,das Thema nimmt mich so sehr mit,und dann das Ehepaar noch dazu. Klasse Arbeit an die Reporterin,sowas zu drehen. Und Respekt an alle Pfleger,das sie die Gäste gut behandeln

  27. Ich bin Bestatterin und ich find's immer echt erstaunlich, wie der Tod immer noch als Tabuthema gehandhabt wird…
    Sterben is genau so normal wie eine Geburt…. nur über eine Geburt zu sprechen, ist für niemanden mehr eine "Überraschung".
    Ich finde es sehr schade. Der Tod wird uns alle treffen auch wenn wir darüber schweigen. Warum nicht einfach über diese Dinge sprechen und sie weniger befremdlich machen 🙂

  28. Ich muss sagen, dass dieses Video "toll" ist – meine Mutter war vor 15 Monaten auch Gast in einer solchen Einrichtung. Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass sich die Pfleger nicht nur um den Gast, sondern auch um die Angehörigen kümmern. Mein Vater durfte mit dort "einziehen" und die letzten Monate mit meiner Mutter verbringen. Und die Pfleger haben sich so toll um sie als auch um uns als Familie gekümmert. Was für ein Respekt und für eine Hingabe dort an den Tag gelegt wird ist der Wahnsinn. Diese Menschen, die dort arbeiten und anderen auf die schwerste Zeit begleiten, haben den höchsten Respekt verdient. Solche Menschen sind wahrlich Engel auf Erden. Alle Wünsche werden wirklich erfüllt, egal was es ist…alles…Meine Hochachtung für diese Leute!

  29. Das Paar war unglaublich süß, ich hoffe sie haben noch eine schöne Zeit miteinander.
    Ist die Reporterin auch bei den datteltätern gewesen

  30. Ich habe einige Jahre in der ambulanten und stationären Sterbebegleitung gearbeitet. Auch wenn am Ende immer der Tod kam, es gab so viele wundervolle Momente die wohl unvergesslich bleiben. Nach dem Tod meiner geliebten Mutter verließ mich die Kraft für diese Aufgabe. Ich wollte zum Tod keine Nähe mehr haben. Das liegt nun fünf Jahre zurück und ich denke wieder darüber nach sterbenden Menschen meine Hand zu reichen……….

  31. Ich finde das Thema gut und wichtig. Mein großer Bruder ist an Krebs gestorben ( mit 29 Jahren) und wir hatten auch die Option eines Hospizes ,aber das wollte er nicht. Wir haben ihn bis zum Schluss zu Hause betreut und waren alle da als er gestorben ist. Ich wünsche mir das Ihr auch mal das Thema Sterbehilfe in Angriff nimmt. Das wäre für mich ein sehr wichtiges Thema. Denn das dies immer noch in Deutschland verboten ist finde ich grausam. Nicht selbst bestimmen zu können wenn die schmerzen nicht mehr Aushaltbar sind oder man so krank ist das man nicht mehr will nicht die Notbremse ziehen kann finde ich Unmenschlich, nicht würdevoll. Und man will nicht immer in die Niederlande,Belgien,Schweiz oder Frankreich(Großbritannien ,Norwegen und Schweden auch) sterben, dort wo Sterbehilfe erlaubt ist, sondern in seinem zu Hause bei seinen liebsten.

  32. Der letzte Dreh mit Familie Hofmann war so extrem emotional für mich. Die Einstellung der beiden „wie in guten so in schlechten Zeiten, wir bleiben zusammen bis der Tod uns scheidet“ kann meiner Meinung nach nicht schöner gelebt werden. So viele kleine Details die diese Situation zu etwas ganz Speziellem machen & mich innerlich einfach nur berühren. Sei es zuerst das fast schon etwas herrische „sie bleibt hier weil wir es uns versprochen haben“, über das „wir haben uns alles gesagt, was es zu sagen gibt“, bis hin zu der traurigen aber doch menschlichen Erkenntnis als Frau Hofmann Tränen in den Augen hat „Oder doch nicht?“ – Ganz ehrlich da hatte selbst ich als junger Mann Tränen in den Augen, weil die gesamte Situation einfach nur echt war. Der Tod einer geliebten Person wird niemals einfach sein, aber wenn er schon kommen muss, dann erscheint mir das noch eine „wünschenswerte Situation“

  33. Leute deshalb wir sterben alle macht euch ne geile zeit. Seit freundlich zueinander und genießt eure lebenszeit so gut es geht.

  34. ♡ich liebe diese Menschen!
    Man muss auch immer bedenken mit jedem Leben was geht -geben sie ein Stück von sich mit, mit jedem einzelnen! Einfach "unbezahlbar" was diese lieben tun,ganz ehrlich ich wäre zu schwach dafür.
    ♡GANZ VIEL LIEBE GEHT RAUS AN EUCH♡danke auch für diese tolle Reportage💚
    Man merkt zum Schluss hin wie nemi noch echt zu kämpfen hat um alles zu verarbeiten und Frau meibritt so 'flacksisch' über die Wetterlage redet. Das ist der Punkt wo man merkt was die Zeit/Dauer mit einem macht. Nicht das es einem weniger mitnimmt…sondern für den einen mehr Realität ist & für den anderen eine Ausnahmesituation.

  35. Schade, dass im Kontext dieses Themas die Sterbehilfe mit keinem Wort erwähnt wird.

    Ich bin selbst schwer krank und habe zwei Familienmitglieder elendig verrecken sehen.

  36. Das Ehepaar rührt mich regelrecht fast so zu Tränen.
    Haben ihr halbes Leben miteinander verbracht.
    Es ist doch genau dies, wonach wir alle suchen am Ende des Tages.
    Auch wenn die dunkelsten Tage anstehen, das man dann jemanden bei sich hat, den man nach all den Jahren immernoch aufrichtig liebt.
    Ich glaube meine größte Angst wäre, eben allein zu sterben und dies nicht zu haben.
    Wo sie sagt "du fehlst".
    Ich glaub, da war es bei uns allen vorbei.
    Es ist so rührend, aber auch so traurig zugleich..

  37. INSHALLAH bekomme auch Ich irgendwann so eine Taffe und Starke Frau, die mit mir das Leben bis zu meinem letzten Atemzug lebt 🙏🏼🙏🏼
    Sehr alt werde ich leider nicht, mit 25 3 Krankheiten, schon 3x dem Tode entkommen.

  38. Ja, der 55 jaehrige Mann, der noch Sekt getrunken hat, da hab ich gelacht! Dem geht's jetzt besser, nach einem Jahr da drinnen. Vielleicht wird er bald gesund entlassen? Dann wissen wir was ihm geholfen hat: Der Sekt. Prost!

  39. Als gesagt wurde man kommt nie wieder raus musste ich lachen. Meine Oma ist damals mit Knochenkrebs im Endstadium ins Hospitz gekommen. Total ausgemergelt und verwirrt durch die Schmerzbehandlung haben sie ihr zwei Wochen gegeben. Im Hospitz hat sie sich durch die tolle Umgebung dann so erholt, dass sie drei Wochen später “entlassen“ wurde und einen Monat später einfach beim Duschen umgekippt ist nachdem sie noch Zeit in ihrem Haus und mit ihren Kindern verbringen konnte. Aber ohne das Hospitz hätte sie nie die (körperliche) Stärke gehabt, diese Zeit noch so zu erleben.

  40. Ein riesen großes Dankeschön an Maibritt und ihre Kollegen für ihre unglaublich wichtige und tolle Arbeit! 🍀 Dank gilt auch Nemi und dem Team – Der Beitrag hat mich wirklich sehr berührt… Ich selbst setze mich sehr ungerne mit dem Tod auseinander, aber er wird eben irgendwann kommen….

  41. Das Ehepaar hat aus mir einen Wasserfall gemacht… Furchtbar, das es zwei Liebende trifft, die eine so strake Bindung zueinander haben… Das bricht mir das Herz…

  42. Mir ist aufgefallen, dass Gebetsräume, bzw. "Räume der Stille" oft christlich eingerichtet sind und auch sonst sieht man in Berichten über Hospize eher weniger z.B. muslimische Gäste. Ist das Zufall? Oder werden Hospize von ihnen weniger angenommen bzw. dass solche Einrichtungen in anderen Kulturen nicht üblich sind und diese Art der Begleitung vorzugsweise von Angehörigen übernommen wird? Oder habe ich einfach nur zu wenig mitbekommen?

  43. Ich finde es bewundernswert, wie die Pfleger es schaffen, die Balance zwischen aufrichtiger Zuwendung und Pflege auf der einen Seite und professioneller Distanz auf der anderen Seite zu wahren. Der Tod ist hier im Grunde Alltagsgeschäft, aber für jeden Hinterbliebenen bricht dennoch die eigene kleine Welt zusammen.

  44. Omg ich hab so nh koreanische Serie geguckt wo es auch um so nen Hozpiz ging
    Alter ich hab glaub bei jeder Folge meine Seele ausgeheult
    Es ist wichtig solche Menschen noch das letzte Geschenk zu machen bevor sie diese Welt verlassen
    Sie sind nicht da weil sie bald sterben sondern weil sie ihre letzten Momente noch ruhig genießen wollen
    Alles gute an euch alle 🙏🏻

  45. Schon die Bibel sagt: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden". Wenn uns bewusst ist, dass das Leben jederzeit zu Ende sein kann, sollte uns erinnern, welch unwichtige Dinge wir oft total überbewerten. Es gibt nichts Wichtigeres, als sich zu bemühen, mit seiner Familie und seinen Mitmenschen im Frieden zu leben. Wie oft hört man nach dem Tod eines Menschen "hätte ich doch". Wir müssen alle immer wieder lernen, keine Versöhnung und kein liebes Wort und Tat auf die lange Bank – des Teufels liebstes Möbelstück – zu schieben.

  46. Diese Reportage finde ich sehr sehr gut gelungen, besonders wie empatisch der sehr wichtige Inhalt dargestellt wird.
    Der Titel dieses Videos sagt sehr deutlich, dass thematisch Tod und Trauer vordergründig sind, für diese Art Video finde ich eine Triggerwarnung ratsam, da es mich leider unerwartet in einem schlechten Zustand erwischt hat.
    Doch die positive message des Beitrages ist auf jeden Fall angekommen 🙂

  47. Leider gibt es zu wenige Hospize. Meine Mutter musste im Krankenhaus sterben, weil es keinen Platz gab. Daran muss ich auch nach 11 Jahren immer noch denken, ich hätte ihr einen schöneren Tod gewünscht. Sie ist an einem Glioblastom multiforme verstorben.

  48. Hallo liebes Y-Kollektiv Team ich bin ein großer Fan von euren Dokus und würde mir mal gerne eine Doku über die Rigaer Straße in Berlin wünschen, weil es da ja echt viele Meinungen und Ansichtspunkte gibt, vor allem würde ich gern mal alles aus Sicht der Anwohner der 94 anhören, wenn das klappen könnte wäre es echt super!!

  49. Ich mache zur Zeit in BFD im Seniorenheim und musste zwischenzeitlich mal zu einer Psychologin weil mich diese Krankheiten und das Sterben zu nahe gekommen sind und ich es leider immer mit nach Hause nehme. Zur Zeit geht es wieder, weil noch keiner gestorben ist der mir wirklich nah stand… aber es kann jeden Tag passieren

  50. Meine Mutter ist vor kurzem in einer palliativ Einrichtung, an Krebs verstorben. Die wichtigste Lehre ist dabei, dass man sich lieber noch zu Lebzeiten versöhnen sollte, und nicht erst wenn es dem Ende entgegen geht.

  51. Gute Arbeit Y-Kollektiv mir kamen beim Ehepaar echt die Tränen . Heutzutage schaffen es ja noch kaum Menschen 10 Jahre zusammen zu sein und das Ehepaar ist so lange zusammen und wird wegen Krebs auseinander gebracht 🙁

  52. Hallo Y-Kollektiv,
    wo man schon beim Thema Sterben ist:
    Wäre es euch recht über Kai den Brecher und seiner Crew, auch "KTM Gang" genannt, eine Reportage zu drehen?
    Denn es ist sehr unklar ob welche von ihnen noch leben oder nur noch Einzelne.
    Außerdem ist die "KTM Gang" ein immernoch ziemlich populäres Internetphänomen in Deutschland und würde daher auch bestimmt viele Leute ernsthaft interessieren.
    L.G.

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